Möchte man über das CMS System WordPress Inhalte veröffentlichen, hat man die Wahl. Man kann seine Inhalte nämlich sowohl als Beitrag, als auch über eine Seite veröffentlichen. Aber was genau ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Beitrag und einer Seite? Wann verwende ich was? All das erfährst du in diesem Artikel.

Prinzipiell kannst du deine Inhalte, sowohl als Beitrag als auch über eine Seite veröffentlichen. Im Endeffekt hast du hier zwei Möglichkeiten, die zum gleichen Ergebnis auf deiner Website führen. Es gibt aber doch einige Unterschiede zwischen einem WordPress Beitrag und einer Seite. Wichtig ist, dass du die Unterschiede verstehst und in Zukunft auch selbstständig entscheiden kannst, ob du deine Inhalte in einem Beitrag oder in einer Seite veröffentlichst.

Der WordPress Beitrag

WordPress Beiträge erstellst du, wenn du dynamische Inhalte präsentierst. Dynamische Inhalte? Gehen wir nochmal ein Stückchen zurück. Was war der ursprüngliche Verwendungszweck von WordPress? Ursprünglich wurde WordPress als eine Art Blogging System entwickelt.

Ein Blog ist ein Tagebuch oder Logbuch, meistens sind die Inhalte öffentlich einsehbar. Ein Blogger schreibt in seinem Blog seine Gedanken nieder, Tag für Tag oder Woche für Woche. Jeder Eintrag in dieses Tagebuch – also in den Blog, wird mit einem Zeitstempel versehen, man kann genau erkennen, wann dieser Beitrag veröffentlicht wurde.

Bei einem neuen Eintrag ins Tagebuch/Blog, entsteht ein weiterer Eintrag mit einem neueren Zeitstempel. Der ältere Eintrag, rutscht dadurch eine Position nach hinten. Beim Aufrufen eines Blogs sind die Beiträge also in chronologisch umgekehrter Reihenfolge sortiert. Wir sprechen also von einem dynamischen Inhalt, klingt logisch oder?

Weitere Merkmale von Beiträgen

Wenn du im Backend auf den Reiter Beiträge klickst, wirst du sehen, dass dir noch weitere Unterpunkte zur Verfügung stehen, außer einen neuen Beitrag zu erstellen.

Der Vergleich: Unterschiede Wordpress Beitrag und Seite 4

Du hast die Möglichkeit deine Beiträge in Kategorien zu sortieren. Das hat den riesen Vorteil, dass du Beiträge mit einem ähnlichen Thema in eine bestimmte Kategorie einordnen kannst. Nehmen wir uns diesen Beitrag hier als Beispiel. Diesen Beitrag habe ich der Kategorie WordPress zugeordnet, denn in der Kategorie WordPress gibt es viele weitere Beiträge, die sich mit dem Thema WordPress beschäftigen. Durch die Einordnung deiner Beiträge in Kategorien, erhöhst du die Benutzerfreundlichkeit deiner Website.

Außerdem kannst du deine Beiträge mit Schlagwörtern versehen. Auch das erhöht die Benutzerfreundlichkeit und deine Beträge werden schneller gefunden. Nehmen wir mal an, du hast einen Blog und veröffentlichst regelmäßig Rezepte. Du kannst jedem Rezept mehrere Schlagwörter hinzufügen, z.B. Kartoffeln, Schweinefleisch, Nudeln, usw.

Nun kannst du in der Übersichtsseite deiner ganzen Rezepte, eine Art Schlagwort-Wolke einfügen und wenn jemand auf das Schlagwort Nudeln klickt, werden ihm automatisch nur die Rezepte angezeigt, für die man Nudeln benötigt.

Zu guter letzt erscheinen Beiträge im RRS Feed. Hat einer deiner Leser deinen Blog abonniert, werden ihm neue Beiträge automatisch angezeigt.

Die WordPress Seite

Nun hast du im oberen Abschnitt kennengelernt, dass es dynamische Inhalte gibt. Es gibt nun aber auch, statische Inhalte und genau diese verwendet man auf Seiten. Seiten werden also nicht chronologisch geführt – im Prinzip tauchen Seiten erstmal überhaupt nicht auf deiner Website auf.

Damit dein Besucher erstmal auf deine WordPress Seite zugreifen kannst, musst du die Seite erstmal verlinken, erst damit ist die Seite sichtbar bzw. aktiv. Eine Seite hat in deinem Theme also eine feste Position – üblicherweise im Menu oder im Footer. Das nachfolgende Bild, zeigt dir meine Header Einstellung. Alle Links im Header verweisen auf Seiten.

Der Vergleich: Unterschiede Wordpress Beitrag und Seite 5

Üblicherweise erstellt man das Impressum, die Datenschutzerklärung oder das über-mich als Seite und verlinkt diese Seiten im Header bzw. im Footer.

Wann wähle ich einen Beitrag und wann eine Seite?

Aufgrund der gesammelten Informationen, solltest du nun einige Dinge darüber ableiten können, wann ein Beitrag und wann eine Seite Sinn macht. Und ja, es macht durchaus Sinn, bestimmte Inhalte in eine Seite und andere Inhalte in einen Beitrag zu packen.

Bei statischen Inhalten, die auch nicht für deine Feed Abonennten bestimmt sind, wie etwa das Impressum, die Datenschutzerklärung, die Kontaktmöglichkeit, das über-mich, all das kannst du bzw. solltest du in eine Seite packen.

Inhalte wie Rezepte, Reiseberichte, Tutorials, ect. kannst du als Beitrag veröffentlichen. Abgesehen davon, vielleicht hilft es dir, wenn du nochmal daran denkst für welche Zwecke WordPress entwickelt wurde – nämlich als Blogging Plattform.  Alle Inhalte die du in ein Tagebuch schreiben würdest, die kannst du gerne als Beitrag veröffentlichen.

Und falls du mal doch den deinen Inhalt in einem Beitrags veröffentlicht hast, obwohl es eigentlich eine Seite sein sollte, dann kann ich dich beruhigen, das kostenlose Plugin Post Type Switcher, kannst du ganz einfach einen Beitrag zu einer Seite umwalden und umgekehrt.

Fazit

Es macht durchaus Sinn, sich über die Unterschiede zwischen einem Beitrag und einer Seite im klaren zu sein. Diese Informationen kann man sich zu Nutze machen und kann dadurch seine Inhalte noch etwas besser präsentieren. Viel Spaß bei der Anwendung.

Der Vergleich: Unterschiede Wordpress Beitrag und Seite 6

Servus, hier schreibt Hiacynta!

Inhalte zu vermitteln und verständlich zu erklären – das ist genau mein Ding. Deshalb möchte ich dies mit einer meiner Leidenschaften verbinden, nämlich dem Aufbau von Websites. 

Ich helfe dir dabei, wie du eine Website eigenständig gestaltest und wie du sie pflegst und das ganz einfach schnell und mit ganz viel Spaß!