Eine Landingpage ist im Grunde genommen nichts weiteres, als eine Landeseite, auf die der Besucher landet. Die Landingpage dienst dazu die Bedürfnisse eines Besuchers zu befriedigen, sodass dieser eine Handlung durchführt. In diesem Artikel erfährst du ganz genau den Sinn und Zweck einer Landingpage, welchen Nutzen sie hat, welche Ziele du damit erreichen kannst und wie du selbst eine Landingpage gestalten kannst.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Landingpage?

Eine Landing Page ist eine Art Landeseite, auf die dein Besucher landet. In der Regel landet der Besucher auf deiner Landingpage in dem er einem Link folgt. Eine Landingpage wird jetzt also eher selten im Menu oder irgendwo im Header verlinkt. Auf eine Landingpage gelangt man in der Regel durch:

  • Facebook oder Google Werbeanzeige
  • Beitrag auf Social Media
  • Newsletter
  • Video/Podcast

Über die oben genannten Punkte weckst du das Interesse deines Besuchers und somit klickt der Besucher dann auf diesen Link und landet auf deiner Landingpage.

Soweit so gut!

Einen Besucher auf seiner Landingpage zu haben ist zwar schön und gut, aber bringt dir im ersten Moment relativ wenig, sofern du kein klares Ziel verfolgst.

Was sind die Ziele einer Landingpage?

Es gibt unterschiedliche Ziele die eine Landingpage haben kann, es ist jedoch sehr wichtig, dass man diese Ziele nicht vermischt und nur eines verfolgt. Eine Landingpage = ein Ziel!

Das grundlegende Ziel ist es, das Bedürfnis deines Kunden zu befriedigen und den Kunden dadurch zu einer Handlung bzw. einer Interaktion zu bewegen! Du solltest dem Kunden auch ganz klar zeigen, welche Handlung er durchführen soll. Mögliche Ziele, die du mit einer Landingpage haben kannst, sind:

 

  • Eintragung in einen Newsletter
  • Verkauf von Produkten
  • Kontaktaufnahme mit dir

Wie kann ich die Ziele erreichen?

Im Grunde genommen, kannst du einzig und allein durch den Aufbau bzw. der Gestaltung deiner Landingpage dein Ziel erreichen. Desto eher du den Nerv deiner Zielgruppe triffst, desto eher wirst du das Ziel auch erreichen.

Neben der Gestaltung und der optischen Aufmachung, musst du natürlich auch Inhalte liefern, um deinem Ziel näher zu kommen. Du kannst dieses Ziel deiner Landingpage erreichen, wenn du

1) Informationen zu deinem Newsletter oder zu deinem Produkt lieferst

2) mit deiner Landingage das Interesse an dem Newsletter oder Produkt verstärkst

3) dein Besucher ohne großen Aufwand und mit zu wenigen Klicks, sich zu dem Newsletter anmelden kann oder dein Produkt erwerben kann

Was ist wichtig für die Landingpage?

Nun, bevor du dich an die Gestaltung deiner Landingpage stürzt, solltest du es etwas langsamer angehen lassen. Ein ganz entscheidender Punkt und davon hängt letztendlich auch davon ab, ob du dein Ziel deiner Landingpage erreichen wirst oder nicht, ist deine Zielgruppe!

Frage dich erstmal, für welche Zielgruppe erstelle ich die Landingpage?

Welches Geschlecht hat meine Zielgruppe, wie alt ist meine Zielgruppe, wo wohnt meine Zielgruppe, welche Probleme oder Bedürfnisse haben sie, usw.

Erst nachdem du deine Zielgruppe so genau wie möglich definiert hast,kannst du den nächsten Schritt gehen – vorher macht das kein Sinn.

Die Vorarbeiten!

Definiere zuerst deine Zielgruppe

Das Thema Zielgruppe habe ich eben bereits schon angesprochen, aber da es so wichtig ist, muss ich es an dieser Stelle einfach nochmal erwähnen: Bevor du eine Landingpage erstellst, musst du deine Zielgruppe kennen!

Warum ist das mit der Zielgruppe denn so wichtig?

Das ist im Grunde genommen ganz einfach, in erster Linie erstellst du die Landingpage nicht für dich, sondern für deine Besucher bzw. potentiellen Kunden. Es ist daher nicht wichtig, ob dir die Landingpage gefällt oder nicht, es zählt einzig und allein deine Zielgruppe!

Wenn du jetzt also das Ziel deiner Landingpage und deine Zielgruppe kennst, perfekt – jetzt kannst du mit deiner Landingpage loslegen.

Zielgruppe und Farbpsychologie

Wenn du deine Zielgruppe nun kennst, solltest du dir außerdem folgende Fragen stellen: Welche Wirkung möchtest du mit deiner Landingpage erzeugen? Welche Stimmung möchtest du vermitteln?

Das sind ebenfalls sehr wichtige Fragen, über die du dir Gedanken machen solltest und selbstverständlich solltest du auch die Antworten dazu kennen. Erst danach kannst du dich mit der Gestaltung deiner Landingpage befassen.

Es ist nämlich so, dass du bei der Auswahl deiner Farben, neben den bereits oben gestellten Fragen, noch auf folgendes achten solltest:

1) Wer ist meine Zielgruppe?

2) Welches Thema hat meine Landingpage?

3) Welches Ziel habe ich mit meiner Landingpage?

Sicherlich weißt du das schon, aber jeder Farbton ruft beim Betrachter unterbewußt eine bestimmte Assoziation hervor. Wenn du das richtig anstellst und deine Hausaufgaben gut gemacht hast, kannst du nämlich diese Assoziationen gezielt steuern. Es lohnt sich also, sich darüber ein paar Gedanken zu machen.

Fallbeispiel

Um das etwas besser zu verdeutlichen, möchte ich dir mal ein kleines Beispiel geben:

Deine Zielgruppe ist männlich, älter als 45, überdurchschnittliches Einkommen, kauft sich Luxusgüter, interessiert sich für Sportwagen.

Jetzt bist du zufällig jemand der italienische Luxussportwagen an Privatpersonen vermietet, damit die mal an einem Wochenende so richtig viel Spaß haben können. Wenn du deine Landingpage nun in einem verspielten violett gestaltest, wirst du sehr wahrscheinlich nicht sehr erfolgreich sein. Stattdessen würde ich eine Kombination aus gold und schwarz bevorzugen. Gold steht für Luxus und Leistung. Schwarz steht für Männlichkeit und das Moderne.

Diese Farbkombination passt auch hervorragend zu deiner Zielgruppe und zu deinem Thema.

Der rote Faden

Bevor du nun ein paar Tipps bekommst, wie du deine Landingpage gestalten kannst, muss ich noch erwähnen, dass der Aufbau einer Landingpage natürlich von zwei Dingen abhängig ist: deiner Zielgruppe und deinem Ziel mit der Landingpage.

Du kannst dir sicherlich vorstellen, dass eine Landingpage, über die du E-Mail Adressen sammeln willst, sicherlich nicht so umfangreich sein muss, als wenn du eine Dienstleistung anbietest.

Ansonsten solltest du dich, bei der Gestaltung eines roten Fadens orientieren, damit erhöhst du die Chance, dass der Besucher die Handlung durchführt, die er/sie durchführen soll.

Und bevor ich es vergesse: Wichtig ist, dass du nach der Gestaltung deiner Landingpage diese stets im Auge haben solltest. Wie sehen die Besucherzahlen aus? Wie hoch ist die Absprungrate? Wie lange verweilen die Besucher auf deiner Landingpage? usw.
Dann kannst du weiter optimieren, ein A/B Testing durchführen und deine Landingpage so optimieren, damit du deinem Ziel näher kommst.

Aufbau einer Landingpage

Nachfolgend werde ich dir jetzt mal ein paar Punkte aufzählen, woran du dich orientieren kannst. Du kannst gerne den ein oder anderen Punkt weglassen, einen weiteren Punkt dazunehmen, usw. eben so wie es für deine Zielgruppe Sinn macht.

1. Headline

Die Headline ist wohl das wichtigste Element einer Landingpage. Klar es steht ganz oben und es ist das erste, was ein Besucher ließt. Deshalb solltest du dir bei der Headline Zeit lassen und immer wieder testen, testen, testen.

Die Headline sollte schlagfertig sein, sie muss Aufmerksamkeit erregen, den Leser fesseln. Beispiele für eine Headline wären, “Wie du,…”, “So erreichst du…”, “Vermeide XY, um ABC zu erreichen”, usw.

2. Subheadline

Die Subheadline hat den Sinn, die Headline nochmal zu verstärken oder die Headline nochmal genauer zu erklären. Headline und Subheadline gehören also immer zusammen, das eine funktioniert nicht, ohne das andere.

3. Anrede und Problemschilderung

Jetzt sprichst du deinen Websiten Besucher direkt an, das ist ein sehr wichtiger Punkt und hat den Sinn, dass sich auch der richtige Besucher angesprochen fühlt. Fühlt man sich angesprochen, weiß man, dass man auch richtig ist und wird die Landingpage somit auch nicht so schnell verlassen.

Idealerweise kombinierst du das mit einem Problem, dass dein Besucher hat. Du machst ihm/ihr also nochmal das Problem bewust. Deshalb solltest du natürlich auch genau wissen, wer deine Zielgruppe ist. Wenn du deine Zielgruppe nicht definiert hast, wirst du auch nicht wissen, welche Probleme sie haben.

Gerne kannst du das so formulieren: “Bist du XY und hast folgendes Problem: …..”

Trifft dies auf deinen Besucher zu, fühlt er sich verstanden und wird weiterlesen.

4. Story

Nun gehst du nochmal auf das zentrale Problem oder die Probleme deiner Zielgruppe ein und erzählst eine kleine Story. Vielleicht warst du selbst schonmal in der Situation und hattest das Problem und hast aber einen Ausweg gefunden. Mit der Story machst du dem Besucher Hoffnung. Der Besucher weiß nun, dass es eine Lösung für sein Problem gibt.

5. Produktvorstellung mit CTA

Jetzt stellst du dein Produkt oder deine Dienstleistung vor. An dieser Stelle ist der Besucher bereits interessiert und er weiß auch, dass dein Produkt bzw. deine Dienstleistung sein Problem lösen kann.

An dieser Stelle noch ein kleiner Hinweis, stelle keine Daten und Fakten deines Produkts/Dienstleistung vor. Vielmehr solltest du den Nutzen und die Vorteile in den Vordergrund stellen.

Platziere nun auch einen Call-to-Action (CTA). Der Besucher soll nun eine Handlung durchführen, die du ihm/ihr mit dem Button ganz klar kommunizierst. Der CTA sollte sich auch optisch ganz klar etwas abheben.

6. Vertrauen

Ist der Besucher noch unsicher, ist jetzt der richtige Moment gekommen, um noch etwas mehr Vertrauen aufzubauen.

Wenn du Siegel oder Auszeichnungen hast, dann stelle diese vor. Bietest du eine Geld-zurück-Garantie an, dann erwähne es. Hast du Testimonials, dann führe diese auf. Überlege dir, wie du weiter Vertrauen aufbauen kannst und führe diese Dinge auf.

7. CTA

Nachdem der Besucher nun vertrauen in dich und dein Produkt oder deine Diestleistung hat, gibst du ihm mit einem CTA erneut die Chance, eine Handlung auszuführen.

Was gehört sonst noch auf eine Landingpage?

Du kannst das ganze natürlich noch durchaus erweitern, in dem du an der ein oder anderen Stelle noch einen zusätzlichen Punkt einfügst.

Beispielsweise könntest du noch einen wertvollen Tipp liefern. Ein Besucher der deine Landingpage besucht hat und sich dann gegen dein Angebot entschieden hat, wird sich für diesen wertvollen Tipp bedanken. Was ich auch sehr gut nachvollziehen kann.

Eine weitere beliebte Strategie ist die Verknappung. Eines Vorweg, bei digitalen Produkten macht eine Verknappung mal gar keinen Sinn. Bei physischen Produkten kann es durchaus Sinn machen, wenn du beispielsweise noch Restbestände verkaufen willst, aber bei digitalen Produkten, kannst du höchstens anbieten, dass die ersten X Käufer, das Produkt vergünstigt erhalten.

Eine weitere Möglichkeit Vertrauen aufzubauen sind beispielsweise Vorher-Nachher-Bilder. Klar das eignet sich nicht für jedes Produkt, aber vielleicht ja genau für deins.

Falls du zu deinem Angebot schon ein paar Kundenkontakte knüpfen konntest, kann du auch häufig gestellte Fragen zu deinem Angebot auf die Landingpage einbauen. Dadurch bekommt dein Besucher weitere sehr wichtige Informationen zu deinem Angebot geliefert.

Was gehört auf gar keinen Fall auf eine Landingpage?

Alles was den Besucher davon abhält eine Handlung durchzuführen, hat auf einer Landingpage nichts verloren. Dazu gehört eine Menuleiste im Header und Social Media Icons. Das einzige worauf der Besucher klicken kann, ist der Call-to-Action (CTA) Button, mehr auch nicht. Denn wie sollst du auch dein Ziel erreichen können, wenn der Besucher mit einem Klick plötzlich auf Facebook gelandet ist?

Fazit

Landingpages sind ein ideales Werkzeug, um seinen Zielen näher zu kommen. Mit einer Landingpage ist es sehr viel einfacher E-Mail Adressen zu sammeln oder Produkte zu verkaufen. Hier kannst du Informationen liefern und ganz gezielt das Interesse an deinem Angebot erhöhen.

Achte darauf, dass du deine Landingpage speziell für deine Zielgruppe erstellst und du stets alle wichtigen Zahlen, Daten, Fakten zu deiner Landingpage kennst. So kannst du deine Landingpage stets optimieren, testen und weiter optimieren, sodass du wirklich das Maximum erreichen kannst.

Landingpage: Sinn und Zweck und wie man sie gestaltet 2

Servus, hier schreibt Hiacynta!

Inhalte zu vermitteln und verständlich zu erklären – das ist genau mein Ding. Deshalb möchte ich dies mit einer meiner Leidenschaften verbinden, nämlich dem Aufbau von Websites. 

Ich helfe dir dabei, wie du eine Website eigenständig gestaltest und wie du sie pflegst und das ganz einfach schnell und mit ganz viel Spaß!