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ThriveCart Erfahrungsbericht: Die beste digistore24 Alternative in 2025!

Eine E-Mail Liste ist schon eine der tollsten Möglichkeiten, wie du deine Zielgruppe erreichen kannst. Du bist unabhängig von Social Media und vor allem kannst du damit langfristig das Vertrauen bei deinen Abonnenten aufbauen und schlussendlich auch deine Umsätze steigern.

Hiacynta Hess
2. November 2025

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ThriveCart Erfahrungsbericht: Die beste digistore24 Alternative in 2025!

Eine E-Mail Liste ist schon eine der tollsten Möglichkeiten, wie du deine Zielgruppe erreichen kannst. Du bist unabhängig von Social Media und vor allem kannst du damit langfristig das Vertrauen bei deinen Abonnenten aufbauen und schlussendlich auch deine Umsätze steigern.

Hiacynta Hess
2. November 2025

Suchst du nach einer zuverlässigen Lösung, um deine digitalen Produkte effizient zu verkaufen? Vielleicht kämpfst du gerade mit komplexen Zahlungssystemen oder fühlst dich von den monatlichen Gebühren bekannter Anbieter überfordert. Diese Herausforderungen können dein Online-Business ausbremsen und dich wertvolle Zeit und Ressourcen kosten.

Glücklicherweise gibt es eine Alternative, die genau diese Probleme adressiert: ThriveCart *. Als All-in-One-Plattform für den Verkauf digitaler Produkte bietet ThriveCart eine Reihe von Funktionen, die deinen Verkaufsprozess optimieren können. Von individualisierbaren Checkout-Seiten bis hin zu integrierten Marketing-Tools – ThriveCart wurde entwickelt, um die Effizienz und Profitabilität deines Online-Business zu steigern.

In diesem umfassenden Erfahrungsbericht findest du eine detaillierte Analyse von ThriveCart und erfährst, warum es sich als die beste Alternative zu Digistore24 im Jahr 2024 positioniert. Du erhältst einen tiefen Einblick in die Funktionen, Kosten und Benutzerfreundlichkeit, damit du eine fundierte Entscheidung für dein Business treffen kannst. Entdecke, ob ThriveCart das richtige Tool ist, um deine Online-Verkäufe zu optimieren und dein Geschäft nachhaltig zu verbessern.

Das wichtigste in Kürze:

  • ThriveCart ist eine All-in-One-Plattform für den Verkauf digitaler Produkte, die deinen gesamten Verkaufsprozess automatisiert – von der Rechnungsstellung über den Zahlungseingang bis zur Freischaltung von Zugängen.
  • Mit ThriveCart Learn erhältst du zusätzlich eine integrierte Kursplattform. Du kannst Onlinekurse, Masterclasses und andere digitale Produkte direkt über ThriveCart bereitstellen und verkaufen.
  • Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern verlangt ThriveCart eine einmalige Gebühr statt monatlicher Kosten. Dies kann langfristig zu erheblichen Einsparungen führen

Was ist ThriveCart?

ThriveCart * ist eine All-in-One-Lösung, wenn es um den Verkauf von digitalen Produkten oder Dienstleistungen geht. Diese E-Commerce-Plattform wurde speziell für Online-Unternehmer entwickelt und deckt den gesamten Verkaufsprozess ab – von der Erstellung individueller Checkout-Seiten bis hin zur Verwaltung von Kundenbeziehungen.

Im Kern bietet ThriveCart dir die Möglichkeit, hochkonvertierende Zahlungsseiten zu erstellen und zu optimieren. Mit einem intuitiven Drag-and-Drop-Editor kannst du professionelle Checkout-Seiten schnell an deine Marke anpassen.

Mit der integrierten Funktion ThriveCart Learn erhältst du zusätzlich eine vollwertige Kursplattform. Du kannst deine digitalen Produkte wie Onlinekurse, E-Books oder Coaching-Programme direkt über ThriveCart hosten und verkaufen, was deinen Workflow erheblich vereinfacht.

ThriveCart bietet flexible Zahlungsoptionen wie Einmalzahlungen, Ratenzahlungen oder Abonnements und integriert verschiedene Zahlungsmethoden. Umfangreiche Marketing- und Vertriebsfunktionen wie A/B-Tests, Upsells, Bump-Offers und ein Affiliate-System helfen dir, deine Verkäufe zu steigern.

In den folgenden Abschnitten erhältst du einen detaillierten Einblick in die verschiedenen Funktionen und Möglichkeiten von ThriveCart, die dir helfen, dein Online-Business zu optimieren.

Für welche Einsatzzwecke eignet sich ThriveCart?

Für folgende Anwendungszwecke ist ThriveCart besonder geeignet:

  • Beratungs- und Coaching-Sitzungen: Meine Technik und Strategie Workshops werden ausschließlich über ThriveCart abgewickelt. Ich habe das ganze so konfiguriert, dass ein Kunde meinen Workshop kauft. Danach wird dem Käufer ein Link zu mein Online-Terminkalender verschickt, worüber er bequem einen Termin bei mir buchen kann.
  • Verkauf Digitaler Produkte: Für Autoren von E-Books, Vorlagen oder für sonstige digitale Produkte ist ThriveCart ideal. Es erleichtert dir nicht nur den Verkauf, sondern auch die Bereitstellung des Produkts.
  • Abonnements und Mitgliedschaften: Für wiederkehrende Zahlungen, wie bei Magazin-Abonnements, Mitgliedschaftsseiten oder monatlichen Servicepaketen, bietet ThriveCart die Lösung.
  • Event-Tickets: Veranstaltest du Workshops, Seminare oder Konferenzen kannst du ThriveCart nutzen, um Tickets online zu verkaufen und gleichzeitig die Anmeldeinformationen zu verwalten.
  • Onlinekurse: Dank der Integration mit verschiedenen Kursplattformen, kannst du direkt über die Plattform die Zahlung abwickeln, als auch den Zugang zu deinem Onlinekurs ermöglichen.

Was kostet ThriveCart?

Um ThriveCart nutzen zu können, musst du einen einmaligen Fixbetrag von aktuell 495 $ (Basis-Version) aufbringen. 

Es ist auf den ersten Blick eine ordentliche Summe, vergleichst du diese Kosten mit den monatlichen Kosten von Elopage, Coachy und Co., kommst du mit ThriveCart dennoch deutlich günstiger weg.

Für die Pro+ Version werden zusätzlich 295 $ pro Jahr fällig.

Learn ist bereits in der Basis-Version enthalten. Für ein Upgrade auf Learn+ zahlst du einmalig 195 $.

Was ist der Unterschied zwischen ThriveCart und ThriveCart Pro+?

Wie du eben sicherlich schon festgestellt hast, gibt es von ThriveCart zwei Versionen. Eine Basis-Version und eine Pro-Plus-Version. Für die Pro-Plus-Version musst du einen jährlichen Aufpreis zahlen, sie bietet dir jedoch folgende zusätzliche Funktionen und Vorteile:

  • Automatische Berechnung der korrekten Mehrwertsteuersätze basierend auf dem Standort des Käufers und der Produktart
  • Automatische Generierung von Netto-Rechnungen für Kunden außerhalb der EU auf Basis der UID Nummer
  • Abonnements und Mitgliedschaften: Für wiederkehrende Zahlungen, wie bei Magazin-Abonnements, Mitgliedschaftsseiten oder monatlichen Servicepaketen, bietet ThriveCart die Lösung.
  • Möglichkeit, ein eigenes Affiliate-Programm aufzusetzen. Bestehende Kunden können deine Produkte bewerben und erhalten dafür eine Provision
  • Du kannst Team Mitgliedern Zugriff gewähren, ohne sensible Finanzdaten oder kritische Einstellungen freizugeben
  • Erstellung von Produkt-Bundles, was besonders für Verkaufsaktionen nützlich sein kann
  • Anbindung einer Custom Domain

Unterschiede zwischen ThriveCart Learn & Learn Plus

ThriveCart geht über sein Hauptangebot hinaus und bietet dir mit ThriveCart Learn und Learn Plus eine zusätzlich eine Plattform für deine Online-Kurse oder Masterclasses an.

Während ThriveCart Learn bereits in der Standardversion enthalten ist, brauchst du für Learn Plus ein zusätzliches Upgrade (Kostenpunkt: einmalig 195 $).

Das tolle dabei ist, dass du unbegrenzt viele Onlinekurse mit beliebig vielen Modulen und Lektionen erstellen kannst. Für die Kursstruktur stehen dir verschiedene Layout-Optionen zur Verfügung. Bei der Erstellung der Lektionen kannst du dir dein individuelles UX-Design erstellen. Mit Hilfe von einem Editor, kannt du die Elemente weiteranpassen und zum Beispiel Schriftart, Schriftgröße, die Farbe, Abstände uvm. anpassen.

Wichtiger Hinweis:

Sowohl ThriveCart Learn als auch Learn Plus bieten kein eigenes Hosting. Das bedeutet, dass du Videos, Audio-Dateien oder PDF’s nicht auf ThriveCart hochladen kannst. Diese Dateien musst du auf einen externen Dienst hochladen und dann integrieren.

Ich muss gestehen, selbst die Basisversion von ThriveCart Learn bietet bereits eine Reihe von sehr nützlichen Features. Ein Beispiel hierfür ist die zeitgesteuerte Inhaltsfreigabe: So könntest du deinen Kunden direkt nach dem Kauf nur einen bestimmten Teil des Kurses zur Verfügung stellen und weitere Inhalte zu einem späteren Zeitpunkt freigeben. Du könntest aber auch jeden Tag eine neue Lektion freigeben, usw. 

Nichts desto trotz habe ich direkt das volle Paket und nutze ThriveCart Learn Plus, womit ich unteranderem folgende Funktionen habe:

  • Bundles: Du kannst mehrere Produkte in ein Bundle packen und der Käufer bekommt mit einer Zahlung direkten Zugriff auf die Produkte im Bundle. Du kannst mehrere Produkte in ein Bundle packen und der Käufer bekommt mit einer Zahlung direkten Zugriff auf die Produkte im Bundle
  • Teammitglieder: Mit Teammitglieder kannst du deine Mitarbeiter zu deinem Konto hinzufügen und ihnen spezielle Berechtigungen erteilen, um auf deine Projekte, Kurse und Käufer zuzugreifen und diese zu verwalten
  • Import von Kunden:Wenn du von einer anderen Kursplattform zu ThriveCart wechseln möchtest, erleichtert die Import-Funktion den Umzug. Du kannst ganz einfach eine CSV-Liste all deiner Käufer hochladen. Danach haben deine Mitglieder sofortigen und reibungslosen Zugriff auf ihre Kurse auf der neuen Plattform.
  • Eigenen URLs: Standardmäßig lautet die URL deiner Plattform deinaccount.thrivecart.com/l/Kursname/
    Um das ganze professioneller zu gestalten kannst du deine Domain verknüpfen, sodass deine Kurse dann unter deiner Domain erreichbar sind, z.B. deinedomain.de/Kursname
  • Nutzung von Tags: Das ist ebenfalls eine sehr spannende Funktion mit der du völlig neue Möglichkeiten hast. Hinter jeder Lektion kannst du ein Tag eingeben. Käufer die während des Bazhlvorgangs diesen Tag zugewiesen bekommen haben, z.B. weil sie einen Gutschein-Coupon eingelößt haben, bekommen Zugriff auf diese Lektionen.

Einblick ThriveCart Learn bzw. Learn Plus

In dem nachfolgenden Video findest du einen detaillierteren kleinen Einblick in die Kursplattform:

ThriveCart im Direktvergleich zu Digistore24, ablefy und Copecart

Bevor wir uns ThriveCart im Detail anschauen, schauen wir uns die wichtigsten Unterschiede zwischen ThriveCart, Digistore24, ablefy und Copecart an.

ThriveCartdigistore24ablefyCopecart
Kosten für die NutzungEinmalige Zahlung für Basis und jährliche Zahlung für zusätzlich Pro+keineab 39,- Euro (monatlich)keine
Gebühr pro Verkauf *0 % von ThriveCart; es fallen nur Zahlungsanbieter-Gebühren an (z. B. Stripe/PayPal).bis 400 € 7,9 % + 1 €, über 400 € 2,9 % (Vorkasse) bzw. 4,9 % (andere Zahlarten).Je nach Modell & Umsatz: Seller-Modell mit umsatzabhängiger Transaktionsgebühr + 0,50 €, Reseller-Modell umsatzabhängig + 1,00 €Basic: 4,9 % + 1 € pro Verkauf (regionale Varianten/Pläne möglich).
Mindestbetrag für AuszahlungKein Plattform-Mindestbetrag – Auszahlung erfolgt direkt über Stripe/PayPal nach deren Regeln.50 € Mindestschwelle (SEPA); internationale Überweisung ab 250 €/$Seller: Gutschrift ins eigene ablefy-Wallet; Reseller: monatliche Auszahlungen (i. d. R. um den 1. oder 15.).Auszahlungsrhythmus mit Sicherheitseinbehalt: 80 % nach ≥ 14 Tagen, 20 % nach 40 Tagen; empfohlene Mindestauszahlung ≤ 50 €.
Verkauf im eigenen NamenJa. ThriveCart ist nur der Warenkorb; du bist Händler:in (MoR liegt bei dir/Payment-Providern)Nein. Digistore24 ist Reseller/Merchant-of-Record und verkauft in eigenem Namen.Beides möglich: Verkauf im eigenen Namen (Seller) oder Reseller-Modell über ablefy.Nein. CopeCart agiert als Zahlungsplattform/Reseller und inkassiert im Auftrag der Vendoren.
Flexibilität Checkout-SeitenHoch: Drag-&-Drop-Editor, Templates, diverse Checkout-TypenMittel: Bestellformular mit Layout-/Komponenten-Anpassungen und Vorlagen.Hoch: Hosted Payment Pages; Pagebuilder 2.0; Farben/Schriften/Layout anpassbar.Mittel–hoch: konvertierende Standard-Checkouts, One-Click-Shop; Optionen/Varianten.
Müssen Produkte genehmigt werden?Nein (keine zentrale Produktfreigabe durch ThriveCartJa, Produktprüfung/Freigabe vor Livegang.Eher nein: keine generelle Produkt-Freigabe; Veröffentlichung/Verkauf über Einstellungen (Modelle/Compliance beachten).Ja, Produktreview (typ. 1–2 Werktage).
Gibt es einen Kursbereich?Ja, ThriveCart Learn (Kurs-/Mitgliederbereich).Nur über Digibiz24 (Page- & Membership-Builder; App).Ja, vollwertige Online-Kurse & Mitgliederbereiche (LMS-Funktionen).Ja, via CopeMember (eigene Kurs-/Community-Plattform).

Was sind die wichtigsten Funktionen von ThriveCart?

ThriveCart stellt dir zahlreiche attraktive Funktionen zur Verfügung. Lass uns mal einige der tollen Funktionen genauer anschauen:

Zahlungsseite

Einer der Kernaspekte ist die Checkout-Seite, die entscheidend für den finalen Schritt deines Verkaufs ist. Glücklicherweise bietet Thrivecart hier Flexibilität und Personalisierung, um deinen Bedürfnissen gerecht zu werden. Das einrichten einer solchen Seite ist wirklich sehr einfach.

Du hast zwei Möglichkeiten eine Checkout-Seite zu erstellen:

Nutze Vorlagen: Wenn du schnell starten möchtest oder noch unsicher bist, wie du deine Seite designen möchtest, stellt dir Thrivecart eine Auswahl an vordefinierten Templates zur Verfügung. Diese sind so konzipiert, dass sie hohe Conversions fördern und dabei gleichzeitig professionell und ansprechend aussehen.

Erstelle deine eigene Checkout-Seite: Wenn du deinen Kunden eine ganz besondere und individuelle Erfahrung bieten möchtest, lässt Thrivecart dich deine eigene Zahlungsseite von Grund auf neu erstellen. Du hast viele Möglichkeiten zur Anpassung: Farben, Schriftarten, Aufbau und noch mehr. So stellst du sicher, dass alles genau zu deinem Stil und dem, was du anbietest, passt.

Verschiedene Zahlungsmöglichkeiten und Zahlungsoptionen

Du kannst verschiedene Zahlungsmöglichkeiten in ThriveCart integrieren, um den unterschiedlichen Vorlieben und Bedürfnissen deiner Kunden gerecht zu werden.

Vielfältige Zahlungsmethoden:
Mit Thrivecart kannst du eine breite Palette von Zahlungsmethoden anbieten, um den Checkout-Prozess so nahtlos wie möglich zu gestalten. Zu den integrierbaren Optionen gehören zum Beispiel: PayPal, Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, Klarna, Sofort-Überweisung, Giropay, usw.

Das Bild zeigt die verschiedenen Zahlungsarten von ThriveCart

Flexible Zahlungsoptionen:
Neben den verschiedenen Zahlungsmethoden kannst auch unterschiedliche Zahlungspläne völlig individuell erstellen:

  • Einmalzahlung: 
    Für Produkte oder Dienstleistungen, die mit einer einmaligen Gebühr gekauft werden
  • Teammitglieder: 
    Mit Teammitglieder kannst du deine Mitarbeiter zu deinem Konto hinzufügen und ihnen spezielle Berechtigungen erteilen, um auf deine Projekte, Kurse und Käufer zuzugreifen und diese zu verwalten
  • Ratenzahlung: 
    Diese Option ermöglicht es deinen Kunden, den Gesamtbetrag in mehreren, vorab festgelegten Raten zu bezahlen.
  • Wiederkehrende Zahlungen (Abo): 
    Ideal für Abonnementdienste oder Mitgliedschaften, bei denen Kunden regelmäßig, z. B. monatlich oder jährlich, bezahlen.
  • Pay what you want: 
    Das ist zwar eine eher unübliche Variante, aber du kannst auch deine Kunden selbst entscheiden lassen, was sie für dein Produkt zahlen möchten. Gerade bei kleinen Proukten eine spannende Funktion

Durch das Anbieten dieser vielfältigen Zahlungsmöglichkeiten und -pläne sorgst du dafür, dass sich deine Kunden beim Kaufprozess wohlfühlen und die für sie am besten geeignete Option wählen können.

Analysen im Dashboard

Über das Dashboard hast du Einblick in umfangreiche Statistiken. Dazu gehört, wie oft eine Checkout-Seite aufgerufen wurde, du siehst die Anzahl der Klicks auf deine Produkte, wie deine Conversionrate ist, uvm. Durch diese Daten kannst du nicht nur deine Umsätze überwachen, sondern du kannst genaue Rückschlüsse darüber ziehen, welche Aspekte deiner Verkaufsseite du noch optimieren kannst.

Dieses Bild zeigt die Statistiken im Dashboard von ThriveCart

Integration zu anderen Tools

ThriveCart bietet dir viele Integrationsmöglichkeiten mit anderen Tools, z.B. Zapier, Make, Pabbly Connect, diversen Mitgliederbereichen oder E-Mail-Marketing Tools. Durch das nahtlose Zusammenspiel kannst du das volle Potential ausschöpfen und deinen ganzen Verkaufsprozess weiter optimieren. Ich habe ThriveCart zum Beispiel mit Active Campaign verknüpft und so konfiguriert, dass jeder Käufer in einer speziellen Liste landet. So kann ich alle Käufer einer bestimmten Produkts mit einer E-Mail erreichen. Nachfolgend eine Auswahl der Integrationen:

Eine Auswahl der Integrationen bei ThriveCart

Affiliate Programm deiner Produkte

Jedes deiner Produkte kannst du in ein Affiliate Programm aufnehmen. Kunden die bereits ein Produkt bei dir gekauft haben, können über einen Affiliate Link dein Produkt in ihrem Netzwerk bewerben. Jedes Mal, wenn jemand über diesen speziellen Affiliate-Link dein Produkt kauft, erhält der Affiliate eine Provision. Dies stellt eine Win-Win-Situation dar: Dein Produkt erhält mehr Sichtbarkeit und Verkäufe, und deine Affiliates werden für ihre Empfehlungen belohnt. Du merkst schon, dass ist eine effektive Möglichkeit, um mehr Kunden zu generieren.

ThriveCart Learn als Kursplattform

ThriveCart Learn erweitert das Angebot und bietet dir eine Plattform für alle deine Kurse – ganz gleich, ob du einen oder zehn Kurse anbietest. Im Gegensatz zu vielen anderen Tools setzt Learn hierbei keine Grenzen. Dein Kursmaterial ist sicher in einem geschützten Login-Bereich aufbewahrt, zu dem nur zahlende Kunden Zutritt haben. Kauft ein Kunde einen Kurs, bekommt er sofortigen Zugang zum jeweiligen Inhalt. Zusammengefasst hast du mit ThriveCart und Learn die perfekte Komplettlösung, wenn es um das Erstellen, verwalten und verkaufen von Onlinekursen geht. Die Basis-Version von Learn ist sogar in ThriveCart enthalten!

Was sind die Vorteile von ThriveCart?

ThriveCart ist bei Online-Unternehmern ziemlich beliebt. Viele meiner Kollegen setzen mittlerweile auch auf dieses Tool, und regelmäßig erhalte ich von Kunden positives Feedback bezüglich meiner Checkout-Seiten. Lass uns mal einen genaueren Blick auf die Vorteile von ThriveCart werfen:

  • Sofortige Auszahlung deines Guthabens: Kauft ein Kunde ein Produkt bei dir, landet der Betrag sofort auf deinem PayPal bzw. Stripe Konto. Du kannst dir das Geld also sofort auf dein Konto überweisen lassen. Es muss kein Mindestbetrag erreicht werden, es wird auch kein Geld zurückbehalten. Wichtig: Denke an die üblichen Zahlungsgebühren, z.B. PayPal.
  • Individuelle Checkout-Seiten: ThriveCart gibt dir die volle Kontrolle über das Design deiner Checkout-Seiten. Du kannst entweder fertige Templates nutzen oder von Grund auf eigene Zahlungsseiten erstellen. Dies bietet dir die Möglichkeit, die Checkout-Seite perfekt auf deine Marke und die Bedürfnisse deiner Kunden abzustimmen. Werf doch gerne mal einen Blick auf die Zahlungsseite von meiner Divi-Masterclass
  • Möglichkeit, ein eigenes Affiliate-Programm aufzusetzen. Bestehende Kunden können deine Produkte bewerben und erhalten dafür eine Provision
  • Automatische Steuerberechnung und Rechnungserstellung: Mit ThriveCart musst du dir keine Sorgen um komplizierte Steuerberechnungen machen. Die Plattform berechnet automatisch die richtige Steuer basierend auf dem Standort des Käufers. Darüber hinaus kannst du direkt über ThriveCart automatisch Rechnungen erstellen, was den Verwaltungsprozess erheblich vereinfacht.
  • Umsatzsteuerfreie Zahlungen für Geschäftskunden: Wenn du Geschäftskunden aus der EU bedienst, kannst du vom Reverse Charge profitieren. ThriveCart erkennt die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer deines Geschäftskunden und versendet eine Netto Rechnung.
  • Integration zu diversen Drittanbietern: ThriveCart lässt sich hervorragend mit anderen Tools verbinden. Ob E-Mail-Marketing-Plattformen, Mitgliedschafts-Softwares oder Webinar-Tools – mit ThriveCart kannst du nahtlose Integrationen herstellen, um deinen Geschäftsablauf zu optimieren und zu automatisieren. Selbst wenn es keine direkte Integration zu einem spezifischen Tool gibt, habe ich mit Pabbly Connect ohne größeren Aufwand herstellen können.

Umsatzsteigende Funktionen

ThriveCart bietet eine Reihe von Funktionen, die gezielt darauf ausgelegt sind, deinen Umsatz zu steigern. Darunter zählen zum Beispiel Upsells, Countdown-Timer, A/B Split-Testing, Affiliate Mögloichkeiten uvm. Weil es sich hier um sehr spannende Funktionen handelt, erläutere ich dir nachfolgend mal einige spannende Funktionen:

A/B Splittesting

Das A/B-Splittesting ist eine der Schlüsselfunktionen, die es dir ermöglicht, deeinen Verkaufsprozess ständig zu optimieren und die Conversion-Raten zu steigern. Es handelt sich dabei um eine Methode, bei der du zwei Versionen deiner Checkout-Seiten miteinander vergleichen kannst. Im Prinzip kannst du darüber herausfinden, mit welcher Variante du mehr Verkäufe erzielt hast.

Funnel Builder

Mit einem Funnel, kannst du deine Kunden ganz gezielt durch deinen Verkausprozess leiten. Statt sich auf einen linearen Verkaufsweg zu beschränken, kannst du Kunden durch einen strukturierten und optimierten Prozess führen, der auf deren spezifische Bedürfnisse und Reaktionen zugeschnitten ist.

Ein Vorteil darin besteht, dass du zum eigentlichen Produkt, noch weitere Produkte anbieten kannst. Hier kannst du zeitlich begrenzte Angebote oder einen exklusiven Bonus direkt im Funnel integrieren. So kannst du den Kaufanreiz weiter steigern und den Kundenwert maximieren.

Order Bump (Bump Offer)

Mit der Order Bump Funktion kannst du auf clevere Weise deine Umsätze steigern. Im wesentlichen handelt es sich dabei um ein zusätzliches Angebot, dass den Kunden direkt auf der Checkout-Seite präsentiert wird – in der Regel vor dem finalen Kaufschritt. Meistens wird hierbei ein Produkt zu einem Sonderpreis oder mit einem besonderen Vorteil angeboten.

Dieses Angebot ist in der Regel so konzipiert, dass es den Hauptkauf ergänzt und für den Kunden attraktiv erscheint, es „mitzunehmen“. Es genügt ein einfaches Häkchen oder ein Klick, und das zusätzliche Angebot wird dem Warenkorb hinzugefügt.

Ein Beispiel eines Order Bumps auf einer Checkout Seite

Gutscheine

Über Gutscheine kannst du deine Angebote noch attraktiver machen und einen Kundenanreiz schaffen. Im Dashboard kannst du spezielle Rabattcodes anlegen, die der Kunde beim Bezahlvorgang einlösen kann. Diese Gutscheine können einen festen Betrag vom Gesamtpreis abziehen oder einen prozentualen Rabatt bieten. Du kannst einen Coupon erstellen, der nur auf ein spezifisches Produkt anwendbar ist oder auf all deine Produkte. Ich verteile hin und wieder in meinem Newsletter einen Gutscheincode zu meinen Produkten.

Das sind die Gutscheineinstellungen bei ThriveCart

Wie funktioniert ThriveCart?

Stell dir vor, du hast ein neues Produkt und bist bereit, es der Welt zu präsentieren. Mit ThriveCart kannst du genau das in unter 10 Minuten tun! Der gesamte Prozess, von der Erstellung eines neuen Produkteintrags bis hin zum Live-Gehen deiner Checkout-Seite, ist unglaublich intuitiv gestaltet und ist einfach zu bedienen. Ein klarer, schrittweiser Aufbau führt dich durch die notwendigen Felder und Einstellungen, sodass du keine wichtigen Details übersehen kannst. Im wesentlichen funktioniert es folgendermaßen:

1. Produkt anlegen: Beginne damit, grundlegende Informationen über dein Produkt oder deine Dienstleistung einzugeben – von Name und Beschreibung bis hin zu Preis und eventuellen Rabatten. In der Regel wirst du hier ganz einfach durch den Prozess geleitet.

2. Zahlungsoptionen festlegen: Egal ob Einmalzahlung, Raten oder wiederkehrende Zahlungen – ThriveCart bietet dir Flexibilität bei der Preisgestaltung.

3. Zahlungsanbieter verknüpfen: Integriere deinen bevorzugten Zahlungsdienstleister, sei es PayPal oder Stripe.

4. Checkout-Seite personalisieren: Wähle eine der vorgefertigten Muster und passe sie nach Belieben an oder starte mit dem Aufbau deiner eigenen Zahlungsseite. Wähle dein Layout, Farben und Schriftarten und stelle sicher, dass alles perfekt zu deiner Marke passt.

5. Weiterführende Maßnahmen: Stelle ein, was nach dem Verkauf passieren soll. Du kannst festlegen, ob der Kunde Zugriff zu einem Onlinekurs bekommt oder kannst ihn mit Hilfe der vielen Integration in eine E-Mail Sequenz aufnehmen.

6. Veröffentliche: Mit nur einem Klick ist deine Seite live und bereit für die ersten Sales.

Verkaufsseite anlegen

Wie schon an der ein oder anderen Stelle erwähnt, kannst du zum einen fertige Templates nutzen. Du kannst dir aber auch deine individuelle Zahlungsseite anlegen. Du kannst dir vom Prinzip her mit einem sogenannten Editor deine Verkaufsseite per Drag & Drop zusammenbauen. Hierfür stehen dir aktuell 14 Elemente zur Verfügung. Klingt wenig, ist aber mehr als ausreichend.

Das sind die Einstellungen, wenn man sich eine Verkaufsseite anlegen will

Jedes dieser Elemente kannst du nochmal individuell anpassen, z.B. Abstände, Schriftart, Schriftfarbe, usw. Eine Funktion die ich absolut liebe ist das abspeichern von meinen individuell angefertigten Elementen. Da ich gerne ein einheitliches Branding habe, kann ich mir gewisse Elemente in meine Bibliothek abspeichern und kann es in eine andere Zahlungsseite hineinladen. Alle Seiten kannst du auch SEO optimieren, in dem du einen Titel und Meta Description definieren kannst.

Mit dem Editor kannst du dir neben der Verkaufsseite auch die Success Page individuell erstellen. Das ist diese Seite die erscheint nachdem ein Verkauf getätigt wurde. Hier kannst du zum Beispiel weitere Informationen einfügen. Alternativ kannst du den Käufer aber auch auf eine andere URL weiterleiten. Du merkst schon, dir stehen wirklich alle Möglichkeiten zur Verfügung.

So sieht der Hinweis aus, wenn ein Produkt gekauft wurde

So kannst du ThriveCart in deine Website einbinden

Egal ob du eine einfache Webseite oder einen komplexen Online-Shop betreibst, ThriveCart kannst du nahtlos in deine Website integrieren. Diese Möglichkeiten hast du:

  • Direkter Link: Dies ist der einfachste Weg, den ich immer bevorzuge. Du kannst den von ThriveCart bereitgestellten Link direkt in deinen Website-Buttons, Texten oder Bildern integrieren. Wenn ein Besucher dann auf diesen Link klickt, wird er zur ThriveCart-Checkout-Seite weitergeleitet. Das ist diese Variante die ich ausschließlich nutze und viele andere ebenfalls.
  • Embed-Code: Du kannst den Checkout-Prozess direkt auf deiner Website einbetten. Hierfür wird dir ein spezieller Embed-Code zur Verfügung gestellt. Du fügst diesen Code in den HTML-Teil deiner Webseite ein, und der Checkout-Prozess wird direkt auf deiner Seite angezeigt, ohne dass die Besucher auf eine externe Seite weitergeleitet werden. Davor würde ich eher abraten, weil das die Ladezeiten negativ beeinflusst und es tatsächlich einige Sekunden dauert, bis alles geladen wird. 
  • Pop-Up: Mit ThriveCart hast du die Möglichkeit, den Checkout-Prozess in einem Pop-Up darzustellen. Auch wenn dieser Ansatz weniger verbreitet ist und ich persönlich ihn nicht unbedingt als erste Wahl empfehlen würde, sollte er dennoch erwähnt werden. In ThriveCart kannst du einen CTA-Button erstellen, dessen Designoptionen jedoch recht überschaubar sind. Diesen Button integrierst du dann mittels eines Codes in deine Website. Sobald jemand diesen Button anklickt, erscheint ein Pop-Up, über das das Produkt erworben werden kann.

Was sollte ich vor dem Kauf von ThriveCart wissen?

Kommen wir mal zum Kleingedruckten. Denn auch ThriveCart hat hier und da ein paar Nachteile, auch wenn sich diese sehr in Grenzen halten. Dennoch solltest du diese Dinge wissen, bevor du in ThriveCart investierst:

  • Das Backend ist auf Englisch. Es ist zwar sehr übersichtlich und logisch strukturiert, aber dennoch solltest du über gewisse Englischkennnisse verfügen
  • Für ThriveCart Basis zahlst du eine einmalige Gebühr. Für ThriveCart Pro+ (was du als Nutzer aus Deutschland oder Österreich brauchst), ist eine zusätzliche Zahlung von 295 $ pro Jahr fällig.
  • Du solltest Technikaffin sein und die Lust und Motivation mitbringen, dich mit der Technik vertraut zu machen
  • Möchtest du bei ThriveCart Learn neben einem reinen Text noch weitere Inhalte anbieten, wie z.B. Videos, Audios, PDF’s Dokumente, musst du diese Inhalte auf einem externen Dienst ablegen
  • Bei Abo-Zahlungen kannst du derzeit nicht einstellen, dass der erste Monat ein Probemonat ist und nur 1,-€ kostet
  • Stichwort DSGVO: ThriveCart ist ein Unternehmen aus Neuseeland und speichert die Daten im Ausland

Meine ThriveCart Erfahrungen und Fazit

Es hat sich in der digitalen Verkaufswelt als echte Alternative zu bekannten Plattformen wie Digistore24, ablefy und Copecart etabliert. Ich selbst nutze es nun schon seit Angang 2023 und konnte in dieser Zeit viele positive Entwicklungen und Verbesserungen beobachten. Ein Beispiel ist die Erweiterung der Zahlungsoptionen, die den Checkout-Prozess für Kunden noch flexibler und anwenderfreundlicher machen. Anfangs konnte man nur via PayPal oder Kreditkarte zahlen und jetzt hat man als Kunde noch viel mehr Möglichkeiten, z.B. SEPA-Lastschrift, Sofort-Überweisung, uvm.

Was mich besonders überzeugt, ist die kontinuierliche Weiterentwicklung. Die Plattform steht keineswegs still; vielmehr werden regelmäßig Neuerungen eingeführt, die auf aktuelle Marktbedürfnisse und Benutzerfeedback reagieren.

Der Hauptgrund, warum ich mich für ThriveCart entschieden habe, ist das Bezahlmodell. Für die Standardversion fällt nur eine einmalige Gebühr an – es gibt also keine monatlichen oder jährlichen Grundkosten. Außerdem bezahlt man bei Verkäufen keine Provision, und das Geld landet direkt auf dem eigenen PayPal- oder Stripe-Konto.

Wichtig zu wissen ist jedoch: Für die Pro+ Funktionen (z. B. Affiliate-Management, erweitertes Reporting usw.) gibt es eine jährliche Gebühr. Das klingt im ersten Moment viel, aber wenn man regelmäßig verkauft oder mehrere Produkte anbietet, lohnt es sich dennoch deutlich – vor allem, weil man bei ThriveCart zusätzlich gleich eine integrierte Onlinekurs-Plattform (ThriveCart Learn) mit dazu bekommt. Im Vergleich dazu behält Digistore24 bei jedem Verkauf einen Teil des Betrags ein, sodass man nicht den vollständigen Umsatz ausgezahlt bekommt.

Fazit: Ich bin von ThriveCart insgesamt sehr begeistert und kann es jedem empfehlen, der digitale Produkte oder Online-Kurse verkauft. Die einmalige Investition zahlt sich mit zunehmenden Verkäufen definitiv aus.

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Das Bild zeigt Hiacynta Hess

Hiacynta Hess ist die Autorin des Artikels und führt seit 2004 ein Online Business. Mittlerweile unterstützt sie Online-Unternehmer bei ihrer WordPress-Website und weiterführenden Online-Marketing Maßnahmen.

Ihre Expertise und Erfahrungen zu diesen Themenbereichen teilt sie auf ihrem Blog, ihrem YouTube Kanal und in ihrem Mentoringprogramm. Für vertiefende Einblicke und regelmäßige Updates folge Hiacynta auf Instagram.

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