WordPress Kosten: Was du vor dem Start wissen musst!

Hiacynta Hess
Webdesign Freelancer

Aktualisiert am:
18. Januar 2024

Hiacynta Hess
Webdesignerin

Aktualisiert am:
18. Januar 2024

Denkst du darüber nach, mit dem CMS WordPress eine professionelle Website zu erstellen, und lässt dich dabei von der kostenlosen Verfügbarkeit beeindrucken? Ich, als erfahrene Webdesignerin, möchte dir aufzeigen, dass bei WordPress tatsächlich verschiedene Kosten anfallen. Zwar ist das Basis-Content-Management-System von WordPress als Open-Source-Lösung kostenfrei, aber die Gesamtkosten variieren je nach deinen Ansprüchen und der Nutzung deiner zukünftigen Seite.

Plane deine Online-Präsenz sorgfältig und denke über die Kosten für Domain und Hosting hinaus. Berücksichtige auch die versteckten Ausgaben für Themes, Plugins und individuelle Anpassungen. In diesem Artikel führe ich dich durch den WordPress-Kosten-Dschungel und zeige dir, wie du deine professionelle Website effektiv und kostengünstig umsetzen kannst.

Das wichtigste in Kürze:

WordPress als Open-Source-Lösung ist grundsätzlich kostenfrei, jedoch entstehen abhängig von den Anforderungen an die Website unterschiedliche Kosten.

Die reellen WordPress Kosten setzen sich aus mehreren Elementen zusammen, inklusive Domain, Hosting, Themes und Plugins.

Individuelle Anpassungen und Design-Veränderungen können die Kosten für eine WordPress-Site deutlich erhöhen.

Bei der Nutzung von WordPress.com können zusätzliche Kosten für erweiterte Funktionen entstehen, während WordPress.org mehr Freiheit bei gleichzeitigem Kostenaufwand für zusätzliche Ressourcen bietet.

Externe Dienstleistungen durch Agenturen oder Freelancer sowie regelmäßige Wartung und Support können die Gesamtkosten wesentlich beeinflussen.

Konkrete WordPress Kosten: Ein Preisüberblick

Beim Erstellen einer Webseite mit WordPress musst du verschiedene Kostenpunkte beachten, die sich zu den Gesamtkosten addieren. Konzentriere dich auf die drei Hauptkostenfaktoren: Domain/Hosting, Themes und Plugins. Diese Faktoren bestimmen, wie viel du für WordPress ausgeben wirst. Berücksichtige dabei sowohl kostenlose als auch Premium-Optionen, denn sie beeinflussen die Gesamtkosten.

Domain- und Hostingkosten

Um eine WordPress-Seite zu starten, brauchst du unbedingt eine Domain und Hosting. Bei WordPress.com starten die Preise für eine Domain und Webspace bei 0 Euro im einfachsten Tarif und können bis zu 45 Euro monatlich betragen.

Anders bei WordPress.org: Hier musst du selbst eine Domain auswählen und einen Hosting-Anbieter wählen. .de-Domains gibt es schon ab etwa 1 Euro monatlich und Webspace ab ungefähr 4 Euro pro Monat. Wichtig ist hier, genau hinzuschauen und das Preis-Leistungs-Verhältnis im Auge zu behalten.

Aus der Erfahrung heraus würde ich günstige Hosting-Anbieter meiden, da du in der Regel mit schlechten Ladezeiten deiner Website rechnen kannst.

WordPress Themes

Das visuelle Erscheinungsbild deiner WordPress-Seite ist genauso wichtig wie die Funktionalität. Die Kosten für Themes variieren dabei stark. Es gibt viele kostenlose Themes, aber die Preise für Premium-Themes, und damit auch die Ausgaben für das Design deiner WordPress-Seite, können steigen.

Bei hochwertige Themes mit vielen Anpassungsmöglichkeiten kannst du mit jährlichen Kosten von 50-150€ rechnen. Manche Themes, z.B. das Divi-Theme bieten auch attraktive Lifetime Deals an.

Plugins und Erweiterungen

WordPress zeichnet sich durch seine fast unbegrenzte Erweiterbarkeit mit Plugins aus. Diese gibt es sowohl kostenlos als auch in Premium-Versionen, die zusätzliche Funktionen bieten. Die Preise für einfache Plugins können bei 0 Euro beginnen.

Spezialisierte Plugins zur Performance-Steigerung oder für komplexe Anwendungen wie Online-Shops können jedoch monatliche oder jährliche Kosten von mehreren hundert Euro verursachen. Auch hier ist es wichtig, den Nutzen der Plugins gegenüber den Kosten für das Erstellen und Auswählen von WordPress-Themes abzuwägen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. 

Die wahren WordPress Kosten pro Monat

Lass uns daher die verschiedenen WordPress Kostenfaktoren mal etwas genauer betrachten, die je nach genutzten Komponenten und Diensten wie Layout und Content stark variieren können.

  1. Hosting- und Domainservices sind wesentlich für die Erreichbarkeit deiner Website und machen einen bedeutenden Teil der laufenden Kosten aus.
  2. Die Wahl der Themes beeinflusst Design und Funktionalität. Vor allem Premium-Themes und bestimmte Vorlagen können ein wichtiger Kostenfaktor sein.
  3. Plugins fügen deiner Webseite wichtige Funktionen hinzu. Hier gibt es sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Optionen. Spezialisierte oder erweiterte Plugins können wiederkehrende Kosten verursachen.
  4. Regelmäßige Wartung und Sicherheitsmaßnahmen sind zentral für die monatlichen WordPress Kosten und sorgen für einen störungsfreien Betrieb der Seite.

Die laufende Pflege und Optimierung der Inhalte für Suchmaschinen ist ebenfalls nachhaltig, um die Sichtbarkeit zu erhöhen und die Website aktuell zu halten. Wenn du alle diese Aspekte zu den WordPress Kosten hinzufügst, erhältst du ein detailliertes Bild der tatsächlichen monatlichen Ausgaben.

Weitere WordPress Kostenfaktoren

Als erfahrene Webdesignerin weiß ich, dass die individuellen Anpassungen und Zusatzfunktionalitäten, die eine WordPress-Website benötigt, erheblich zu den Gesamtkosten beitragen können.

Diese Anpassungen gehen über die grundlegende Installation hinaus und erfordern oft spezialisiertes Fachwissen, das zusätzliche Installation Kosten nach sich zieht. Auch wenn WordPress viele Optionen bietet, die auf den ersten Blick keine direkten Kosten verursachen, sieht die finanzielle Bilanz oft anders aus, wenn wir uns mit Erweiterungen und maßgeschneiderten Lösungen beschäftigen.

Installation und Einrichtung

Schon die ersten Schritte bei der Erstellung einer WordPress-Webseite können Kosten verursachen. Obwohl natürlich mit einer 1-Click-Installation, WordPress in wenigen Minuten installiert ist, empfehle ich dennoch einen externen Entwickler für die Installation und das Einrichten zu beauftragen.

Denn die Konfiguration von WordPress, dem Theme und den Plugins kann ohne das nötige Know-how sehr zeit- und kostenintensiv sein. Abgesehen davon, sollte WordPress richtig konfiguriert werden, ob eine langfristig funktionsfähige Website zu haben. Hier kommen einmalige Kosten auf dich zu.

Sicherheits- und DSGVO-Maßnahmen

Die Einrichtung von Sicherheitsmechanismen und die Anpassung deiner Website an die DSGVO sind weitere wichtige Kostenfaktoren. WordPress bietet zwar Plugins, um diese Anforderungen zu erfüllen, aber oft scheitert es an der richtigen Konfiguration. In diesem Bereich kannst du möglicherweise externe Hilfe benötigen, vor allem wenn du nicht über das nötige technische Know-how verfügst.

 Suchmaschinenoptimierung

Um deine WordPress-Website effektiv im Web zu positionieren und die Sichtbarkeit zu erhöhen, sind Suchmaschinenoptimierung (SEO) und die damit eingehende Keyword-Recherche entscheidend. Professionelle SEO-Plugins, wie SEO Yoast oder rankMath, bieten viele Möglichkeiten, benötigen aber eine korrekte Einrichtung. Die alleinige Installation dieser Tools ist allerdings nicht ausreichend und zielführend. Zusätzlich sind noch umfangreiche Maßnahmen, wie Keyword-Recherche bis hin zur Optimierung einzelner Seiten nötig. 

Performance und Wartung der Seite

Die beständige Wartung einer WordPress-Seite ist ein weiterer Kostenfaktor, der beachtet werden muss. Schnelle Ladezeiten und hohe Verfügbarkeit sind für eine positive User Experience unerlässlich, was die Optimierung der Seitenperformance zu einem fortlaufenden Prozess macht.

Updates für das Core-System, Themes und Plugins müssen regelmäßig durchgeführt werden, um die Funktionstüchtigkeit der Website zu gewährleisten und Sicherheitslücken zu schließen.

Diese Erläuterungen zeigen, dass zusätzliche Dienstleistungen und individuelle Anpassungen bei WordPress essentiell sind, um eine professionelle und sichere Website zu betreiben. Es lohnt sich, diese Installation Kosten von Anfang an in das Budget mit einzurechnen, um späteren Überraschungen vorzubeugen. In den folgenden Abschnitten werden wir weitere Aspekte der WordPress Kosten analysieren und durchleuchten.

Wartung und Support: Notwendigkeit und Kostenüberblick

Regelmäßige Wartung und Support für deine WordPress-Website sind extrem wichtig. Jetzt erkläre ich dir die verschiedenen Wartungsaspekte und die damit verbundenen Kosten, die du als Websitebetreiber kennen solltest.

Regelmäßige Updates und Sicherheitsprüfungen

Das regelmäßige Einspielen von Updates ist ein Musterbeispiel für präventive Maßnahmen innerhalb der WordPress Wartung. Updates sorgen dafür, dass Ihre Website auf dem neuesten Stand bleibt und schließen Sicherheitslücken, die bei der Nutzung des Internets unweigerlich entstehen. Lassen Sie uns zusammenarbeiten, um Ihre virtuelle Präsenz abzusichern und die Vertrauensbasis gegenüber Ihren Nutzern zu stärken.

Backup-Strategien und -Kosten

Backups sind Ihre Versicherung gegen Datenverlust. Ein gutes Backup-System ist daher unentbehrlich. Denken Sie daran: Im Falle eines Falles möchte niemand vor dem Nichts stehen. Die Kosten für solche Sicherheitsmaßnahmen sind vergleichsweise gering, wenn man den potenziellen Verlust an Daten und Vertrauen bedenkt – eine Investition, die sich auszahlt.

Supportleistungen

Wenn es um die Unterstützung nach Maß geht, stelle ich fest, dass Support-Leistungen essenziell sind, um auf individuelle Anfragen und unvorhergesehene Problemstellungen professionell reagieren zu können. Die Tarife sind so vielfältig wie die Probleme, die es zu lösen gilt, und reichen von Basis-Angeboten bis hin zu umfassenden Support-Paketen. Wichtig ist hierbei eine Schnittstelle zu schaffen, die Ihren Bedürfnissen sowohl in der Reaktionszeit als auch im Umfang der Dienstleistung gerecht wird.

  • Kostenbewusste Wartungsstrategien beginnen bereits bei Tarifen um die 50 Euro monatlich.
  • Maßgeschneiderte Wartungsverträge einschließlich regelmäßiger Sicherheitsprüfungen und WordPress Hosting Updates können hingegen teurer ausfallen, gewährleisten dafür aber ein Höchstmaß an individuellem Service.
  • Bei den Support-Tarifen bestimmen Verfügbarkeit und Umfang des Leistungspaketes den Preis. Entscheiden Sie sich für das Paket, das Ihren Anforderungen optimal entspricht.

Keine Frage, WordPress Wartung und Support-Leistungen sind ein essenzieller Bestandteil beim Betrieb einer professionellen Website.

Preisgestaltung bei der Erstellung einer WordPress-Website

Als erfahrene Webdesignerin weiß ich, dass die Kosten für die Erstellung einer Website keineswegs fix sind. Sie hängen von den Anforderungen, dem gewünschten Layout, Content und dem Projektumfang ab. Die Preisgestaltung unterscheidet sich, besonders wenn du mit Agenturen oder Freelancern zusammenarbeitest. Ich erkläre dir jetzt, wie sich die Kostenstrukturen zusammensetzen und gebe dir einen kleinen Einblick.

Für eine einfache Website beginnen die Preise oft bei 2.000 EUR. Aber je individueller und komplexer deine Seite wird, besonders wenn du zusätzliche SEO-Konzepte einbeziehst, kann der Preis schnell steigen. Zu den Entwicklungskosten kommen oft noch Ausgaben für Konzeption, Design und Programmierung hinzu, was dein Budget weiter belasten kann.

Leistungsaspekt Einfache Umsetzung Standard-Projekt Komplexes Projekt
Konzepterstellung 1.000 EUR 2.500 EUR Nach Aufwand
Designphase 2.500 EUR 5.000 EUR Individuell nach Anforderungen
Technische Umsetzung 2.500 EUR 5.000 EUR Je nach Komplexität
Gesamtbudget Ab 6.000 EUR Ab 12.500 EUR Je nach Projektumfang

Versteckte Kosten bei der WordPress-Nutzung

Während viele Nutzer von der kostenlosen Verfügbarkeit von WordPress ausgehen, offenbaren sich bei genauerer Betrachtung rasch nicht zu unterschätzende, versteckte WordPress Kosten. In meiner langjährigen Erfahrung als Webdesignerin habe ich gelernt, dass gerade die feineren Details einer Webpräsenz, wie Premium-Themes und -Plugins sowie individuelle Erweiterungen, entscheidend für die Budgetplanung sind.

Lizenzgebühren für Premium-Themes und -Plugins

Ein wesentlicher Kostenpunkt sind die Lizenzgebühren für Premium-Themes und -Plugins. Diese bieten zwar eine Vielzahl an Vorteilen wie fortgeschrittene Funktionen und einzigartige Designs, allerdings können sie auch Gebühren im laufenden Betrieb nach sich ziehen. Um beispielsweise ein Theme oder Plugin auf dem neuesten Stand zu halten und Support zu erhalten, fällt in der Regel eine jährliche Premium-Plugins Gebühr an. Solche Investitionen lohnen sich, wenn sie den Mehrwert der Webseite durch Funktionalität und Ästhetik steigern.

Kosten für individuelle Erweiterungen

Trotz der breiten Palette an verfügbaren Erweiterungen kommen Projekte oft nicht um individuelle Anpassungen herum. Diese sind in der Regel mit zusätzlichen Kosten verbunden, da sie maßgeschneiderte Entwicklung erfordern. Mein Rat: Nehmen Sie individuelle Erweiterungen nur in Angriff, wenn sie zum Kern Ihres Webangebots beitragen und dadurch die Benutzererfahrung signifikant verbessern.

Mehrwert durch professionelles Design versus Kosten

Ein professionelles Design stellt nicht nur einen Kostentreiber dar, es trägt auch maßgeblich zur Markenwahrnehmung bei. Ich erachte es als Investition, die nicht nur Visitenkarte Ihres digitalen Auftritts ist, sondern auch das Nutzererlebnis direkt beeinflusst. Trotz der initial höheren Ausgaben für ein professionelles Design, zahlt sich dieser Posten langfristig aus, indem er Besucher zu wiederkehrenden Nutzern wandelt. Somit ist ein Abwägen zwischen Mehrwert und entstehenden Kosten essentiell.

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WordPress Website selbst erstellen

Hiacynta Hess

Hiacynta Hess ist die Autorin des Artikels und führt seit 2004 ein Online Business. Mittlerweile unterstützt sie Online-Unternehmer bei ihrer WordPress-Website und weiterführenden Online-Marketing Maßnahmen.

Ihre Expertise und Erfahrungen zu diesen Themenbereichen teilt sie auf ihrem Blog, ihrem YouTube Kanal und in ihrem Mentoringprogramm.

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